Strandkorb
Der Strandkorb boomt - Grund genug für einen kleinen Streifzug durch seine Geschichte und
Kultur.
Seit 1883 der erste "Strandstuhl" des Korbmachers Wilhelm Bartelmann das kaiserliche Strandbad
in Warnemünde verschönerte und Elfriede Malzahn einen windgeschützten Urlaub am Strand
ermöglichte, sind mehr als hundert Jahre vergangen. Mittlerweile gehören Gartenstrandkörbe zum
Erscheinungsbild von Gärten, Terrassen, aber auch Dachterrassen in ganz Deutschland. Die
Zeiten, in denen man diese langlebigen Gartenmöbel nur im Urlaub an den Stränden von Nordsee
und Ostsee, in Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern gesehen hat, sind längst vorbei.
Nach Strandkorbverleih und Strandkorbvermietung hat sich längst auch der Handel mit
Strandkörben etabliert, mittlerweile sogar in Japan und den USA: die "beach chairs" sind ein
begehrtes Exportgut geworden.
Der Strandkorb hat in erster Linie natürlich Deutschland erobert.
Vielleicht erinnern Sie sich: 2003 wurde in Berlin von innovativen Existenzgründerinnen der
sogenannte Bundespressestrand aufgebaut - natürlich mit Strandkörben! In Bayern sind die Körbe
längst salonfähig geworden: in München kann man sogar in luftiger Höhe von 15 m die ersten
Exemplare bewundern. In Österreich zieren die bequemen Möbel Almhütten und Wellness-Hotels. Da
die Liegemodelle (Ganzlieger) eine Liegefläche von über 2 Metern bieten, haben nicht wenige
Touristen hierschon ihren "Almrausch" ausgeschlafen...
Wichtig für die Qualität eines Strandkorbs ist die Wahl eines geeigneten Holzes, die Verleimung
der Hölzer und ein wirksamer Holzschutz. Bei der Konstruktion der Gestelle haben sich Hölzer
aus Nordeuropa bewährt. Mahagoni mit einer speziellen Dickschichtlasur wird bevorzugt für die
Sichthölzer von Körben mit gehobenem Komfort verwendet. Auch spezielle Teak-Ausführungen können
Sie in diesen Tagen kaufen.
Ein weiteres wichtiges Bauelement ist das Geflecht des Oberkorbs und der Seitenteile. Hierzu
stehen Kunststoffgeflechte in verschiedenen Farben und Variationen zur Verfügung. Als
Alternative bieten sich Naturrohrgeflechte an, z.B. Rattanfeingeflechte.
Für den Bezug der Sitzpolster, Rückenpolster und Fußstützen werden häufig hochwertige
Markisenstoffe verwendet. Die hierfür verwendete Farbpalette geht über die Grundfarben rot,
grün, gelb und blau hinaus. Die am häufigsten verwendeten Stoffmuster sind klassische
Blockstreifenmuster und und Karo-Design. Aber ob kariert oder gestreift - individuell wird am
Schluss jeder Strandkorb.
Wichtig für anhaltende Freude an einem Strandkorb sind ausreichende Pflege und wirksamer
Schutz vor Wind, Feuchtigkeit und Regen. Für die Strandkorbpflege gibt es Pflege- und
Reinigungssets zu kaufen. Für einen wirksamen Strandkorbschutz stellt eine robuste
Strandkorbhülle das A und O dar.
Sonderausstattungen und Zubehör machen den Gartenstrandkorb noch besser nutzbar, geben ihm eine
längere Lebensdauer oder verleihen ihm das gewisse Etwas. Außer den bereits erwähnten
Schutzhüllen (Abdeckhauben) gehören Nackenrollen, einzelne Kissen oder auch komplette
Kissengarnituren, Lektüretaschen (Zeitungstaschen) oder zusätzliche Tische zu diesen
Extras.
Ausgehend von den typischen Formen eines Strandkorbs -Ostseeform (geschwungen) und Nordseeform
(eckig-gerade, wie auf Sylt)- finden Sie herstellerübergreifend Einsitzer, Zweisitzer,
gelegentlich auch Dreisitzer und Sondermodelle mit Überbreiten. Je nach Modell können Sie einen
Strandkorb als Halblieger oder Ganzlieger (mit zusätzlicher Rückenneigung bis zur
Liegeposition) erwerben.
Die verschiedenen Hersteller haben natürlich ihre jeweils eigenen Grundmodelle im Angebot. Auf
der vorliegenden Website bieten wir schwerpunktmäßig Informationen zu den von Hand gefertigten
Strandkörben der Firma Sonnenpartner an. Sie werden also häufiger die Namen der Modelle Basic,
Classic, Konsul, Senator und Präsident lesen.
Alle handgemachten Körbe, die wir in Wort und Bild erläutern, können Sie bei Strandkorb & Meer
per Email, Telefon oder im Online-Shop bestellen.
|